Dienstag, 25 März 2014 15:17 von 

Drei Fragen, drei Antworten. Schreibt Michelle hier eigentlich auch mal was? „Michelle, bist du nervös?“ Haben wir schon danke gesagt?

 

Als ich noch vom Alltag eingenommen war, muss ich ehrlich gestehen, war mir diese Page relativ egal. Relativ, weil ich wusste, dass sie auch ohne mein Zutun zustande kommt und ich sie aber schon haben möchte. Mir wurden jeweils wieder die Fortschritte und Ideen vorgeführt und ich bekam das Fluchen zu hören, wenn wieder mal etwas nicht tat, wie es sollte. Und man kam schnell davon ab, mich um Hilfe oder Beiträge zu bitten, denn ich hatte dafür wenig Gehör. Nun heute haben wir den ersten Tag so richtig frei (ich meine ohne arbeiten, zügeln, hirnen, organisieren) und Patrik sagte, er mache noch aus den Fotos der Party vom Freitag eine kleine Collage. Ich lag auf dem Sofa, sagte: „Ja, gute Idee“ (Standardantwort auf Mitteilungen zu diesem Thema) und erledigt. Dann geschah etwas ganz Unerwartetes, ich hatte - woher auch immer – die Eingebung, etwas zu schreiben. Und da sitze ich nun. Und wer weiss, vielleicht kommt das noch öfters vor und ich wechsle vom doch sehr passiven Zutun auf aktive Mitarbeit. Nun, wir werden sehen.

Die Frage der Fragen. Denn ich werde seit zwei drei Monaten fast nichts anderes mehr gefragt. Die Antwort fällt immer etwa gleich aus: „Nein, eigentlich nicht!“. Und das Gespräch zu diesem Thema ist beendet. Dann versuche ich hier mal zu beschreiben, was ich denn bin, wenn nicht nervös. Ich bin sehr gespannt auf alles, was mich erwartet, und würde das mal unter dem Thema Vorfreude abbuchen. Dann bin ich froh, wenns endlich losgeht. Die letzten Wochen waren anstrengend und haben sich endlos dahingezogen. Ich bin glücklich, wenn ich irgendwie alles, was ich mitnehmen will, in meinem Rucksack verstaut habe. Denn dieser ist voll und bei weitem ist nicht alles eingepackt (Zu meiner Absicherung, ob ich es denn arg übertreibe mit der Packliste, habe ich schon einigen erzählt, was ich alles mitnehmen will. Ausser von meinen Eltern gabs zustimmende Worte. Was mir aber nun auch nicht hilft). Und ich bin einfach nur happy, dass wir das Weltreiseprojekt umgesetzt haben, es zur Realität wird und ich jetzt ein Jahr lang die Welt erleben darf.

Einigen haben wir doch sicher schon danke gesagt. Aber es kann nicht schaden und ist uns ein Anliegen, das hier noch ganz offiziell zu tun.

DANKE an: die stillen Helferlis, die guten Zuhörer, die vielen Menschen mit den hilfreichen Ratschlägen, die Tschüss-Party-Gänger, die Bürogspändli, die Zügelgruppe, das Team Apéro, die Möbel-Aufnehmer, die WG-Gspändli.... einige finden sich sicher mehrfach in dieser Liste. Danke, dass wir so viele liebe Menschen um uns haben.

 

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